perative Therapie · Sprunggelenk

Sprunggelenk­arthroskopie
(OSG)

Minimalinvasiver Eingriff am oberen Sprunggelenk – für Knorpelschäden, freie Gelenkkörper, Narbengewebe und knöcherne Anbauten.

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Die Sprunggelenkarthroskopie ist ein minimalinvasiver Eingriff am oberen Sprunggelenk (OSG). Über zwei kleine Schnitte wird eine Kamera eingeführt und das Gelenk unter direkter Sicht behandelt – für Knorpelschäden, freie Gelenkkörper, Narbengewebe und knöcherne Anbauten.

Was ist eine Sprunggelenkarthroskopie?

Über einen kleinen Schnitt wird das optische Instrument (Arthroskop) in das Sprunggelenk eingeführt. Das Gelenk wird mit Flüssigkeit gefüllt, sodass sich der Gelenkinnenraum gut überblicken lässt. Ein zweiter kleiner Zugang ermöglicht es, einen Tasthaken und Operationsinstrumente einzuführen sowie Gewebeteile zu entnehmen. Nach dem Eingriff wird das Gelenk gespült und die Flüssigkeit abgesaugt.

💡 Die Sprunggelenkarthroskopie erlaubt es, Diagnose und Therapie in einem einzigen Eingriff zu kombinieren – mit sehr kleinen Narben und kurzer Genesungszeit.

Behandelbare Krankheitsbilder

Indikationen für die OSG-Arthroskopie
Knorpelschäden (Frühstadium der Sprunggelenkarthrose)
Freie Gelenkkörper (Knorpel- und Knochenanteile)
Narbengewebe & Kapselwucherungen nach Sportverletzungen
Knöcherne Anbauten (Knochennasen) an der Schienbeinkante
Chronische Sprunggelenkinstabilität nach Bänderrissen
Talus-Osteochondrose (Knorpel-Knochen-Läsion)

Knorpelschäden – frühzeitig behandeln

Schäden der Knorpeloberfläche sind Frühstadien der Arthrose im Sprunggelenk und sollten so schnell wie möglich behandelt werden. Je nach Ausmaß des Knorpelschadens stehen arthroskopisch verschiedene Verfahren zur Verfügung: Glättung, Mikrofrakturierung zur Knorpelneubildung oder die Transplantation von Knorpelzellen.

Freie Gelenkkörper – rechtzeitig entfernen

Frei liegende Knorpel- und Knochenanteile können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen und den gesunden Knorpel zusätzlich schädigen. Eine rechtzeitige arthroskopische Entfernung verhindert weitere Verschleißschäden im Gelenk.

Narbengewebe & Kapselwucherungen

Häufige Sportverletzungen im Sprunggelenk – vor allem wiederholte Umknickverletzungen – können dazu führen, dass Narben oder Kapselgewebe ins Gelenk wuchert (Impingement). Dieses Gewebe muss arthroskopisch entfernt werden, um weiteren Verschleiß am Knorpelgewebe zu verhindern und die volle Beweglichkeit wiederherzustellen.

Knöcherne Anbauten – Knochennasen abtragen

An der vorderen Schienbeinkante können Knochennasen entstehen, die beim Heben des Fußes (Dorsalflexion) zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen führen – besonders beim Sport. Diese Osteophyten werden arthroskopisch abgetragen, um die freie Beweglichkeit im Sprunggelenk wiederherzustellen.

Ablauf des Eingriffs

1
Anästhesie & Lagerung Der Eingriff erfolgt in Regional- oder Vollnarkose. Das Sprunggelenk wird so gelagert, dass optimaler Zugang zum Gelenkinnenraum besteht.
2
Zwei kleine Zugänge Über einen vorderen Zugang wird das Arthroskop eingeführt, über einen zweiten Zugang gelangen Tasthaken und Operationsinstrumente ins Gelenk.
3
Diagnose & Therapie unter Kamerasicht Das Gelenk wird vollständig inspiziert. Befunde wie Knorpelschäden, Gelenkkörper oder Narbengewebe werden direkt im selben Eingriff behandelt.
4
Spülung & Wundverschluss Das Gelenk wird abschließend gespült und die Flüssigkeit abgesaugt. Die kleinen Zugänge werden mit wenigen Nähten verschlossen.

Vorteile der Sprunggelenkarthroskopie

Minimal invasiv
Zwei kleine Schnitte
Diagnose & Therapie in einem
Geringer Gewebeschaden
Kurze Genesungszeit
Arthroseprävention
Gewebeschonung
ATOS Orthoparc Klinik Köln

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